Maike Datz

Zu Beginn meines BFDs wurde ich sofort gefordert. Nach 3 Wochen der Orientierung und Einarbeitung sollte ich direkt bei einer Freizeit der Sportjugend Rheinhessen als Betreuerin mitfahren.

Es handelte sich um eine Freizeit für Kinder aus sozial benachteiligten Familien und war mit Abstand die anstrengendste Woche in meiner gesamten BFD Zeit. Aber es war auch eine Woche in der ich sehr viel gelernt habe und extrem viel Spaß hatte. Dieses Projekt sollte ich während meines BFDs auch weiterhin betreuen.

Andere Aufgaben waren die Bearbeitung von Zuschüssen und etwas später auch mein wöchentliches Sportangebot für Flüchtlingskinder. Im Rahmen dieses Projekts fahre ich einmal pro Woche nach Bretzenheim und hole dort Kinder aus einer Flüchtlingsunterkunft ab. Mit diesen Kindern mache ich dann, gemeinsam mit meinem Trainer Lars Wessel Sport. Jede Woche bin ich aufs Neue fasziniert, wie diese Kinder mit ihren Schicksalen umgehen.

Maike DatzSportjugend Rheinhessen
Nils Jacobs

Mein FSJ im Sport würde ich als sehr lehrreich bezeichnen. Bei den Freizeiten der Sportjugend Pfalz, an welchen ich als Betreuer mitgewirkt habe, habe ich festgestellt, dass ich gerne mit Kindern zusammen arbeite. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschieden ab Herbst Grundschullehramt zu studieren. Durch den Arbeitsalltag und den Umgang mit vielen verschiedenen Menschen bin ich selbstständiger und selbstbewusster geworden, habe auf den Seminaren etliche neue Freunde gefunden und auch einige interessante Persönlichkeiten kennen lernen dürfen.

Nils JacobsSportjugend Pfalz
Luisa Münzer

FSJ an der Grundschule Rheinzabern. Am Vormittag unterstütze ich die Lehrer im Unterricht. Ab und zu gebe ich schwächeren Schülern Förderunterricht. Nachmittags wird zusammen gegessen, gespielt, Hausaufgaben gemacht und AG’s besucht, die ich zum Teil auch selbst leiten darf. Durch die Übungsleiter C-Ausbildung, die in den Bildungstagen integriert ist, habe ich die Möglichkeit in meinen Sportvereinen noch Übungsstunden zu geben. Ein Freiwilliges Soziales Jahr bringt jungen Menschen viele neue, tolle Erfahrungen.

Luisa MünzerTurnerschaft Germersheim, TSV Lingenfeld, SSC Lingenfeld
Maximilian Plaum

Mein FSJ hat mir ein riesen großes Spektrum an Informationen über den Lehrberuf gegeben. Die Arbeit mit den Kindern habe ich wahrlich lieben gelernt. In den Seminaren bekommt man neben schülerspezifischen Themen auch Teamfähigkeit, zielorientiertes Arbeiten und sportspezifische Inhalte bei der Übungsleiter-C-Ausbildung beigebracht.
Für meine Zukunft als angehender Student für Grundschullehramt ist das FSJ Gold wert. Letztendlich ist ein FSJ eine richtig gute Möglichkeit, um in den Bereich der sozialen Arbeit „reinzuschnuppern“

Maximilian Plaum Grundschule Hauenstein
Daniel Wydra

Freiwilligendienst an der Grundschule Mutterstadt. Meine Motivation: Ich wollte durch das FSJ herausfinden ob die Arbeit mit Kinder etwas für mich ist, da ich nach dem Abi mit dem Gedanken gespielt habe, Grundschullehramt zu studieren. Außerdem wollte ich einfach mal etwas neues ausprobieren.

Daniel WydraTSG Mutterstadt
Sina Mayer

Das Freiwillige Soziale Jahr hat meine Selbstständigkeit gefördert. Außerdem meine sozialen Kompetenzen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen sowie deren Eltern. Durch Gespräche mit Sponsoren und Partnern des Vereins habe ich viel zum Thema Marketing dazugelernt. Des Weiteren hat mir das FSJ die Möglichkeit geboten, den Sport allgemein und den Leistungssport optimal zu kombinieren

Sina MayerLAZ Zweibrücken
Pascal Ackermann

Der Bundesfreiwilligendienst hat mich persönlich weiter gebracht, da es eine sehr große Aufgabe ist mit Kindern zu arbeiten.(…) Keiner sollte vor einem BFD zurückschrecken auch wenn es sich vorher recht öde anhört, denn es wird nicht so werden. Bei den Seminaren lernt man eine coole Truppe aus Gleichaltrigen sowie eine Gruppe aus abwechslungsreichen Betreuern kennen, welche einen Unterricht zaubern der in kurzer Zeit spannend, lustig, informativ, abwechslungsreich usw. Informationen übermittelt. In einer Art und Weise, dass man das Gelernte auch später gebrauchen kann. Außerdem hat man sogar noch ein kleines Taschengeld.

Pascal AckermannRadsportverband RLP
Dominik Theis

In den 12 Monaten meines Freiwilligendienstes hatte ich zwei große Aufgabengebiete zu bearbeiten. Einerseits die Trainingsarbeit mit den Kindern der Jugendfußballabteilung aber auch den Grundschülern in den Nachmittags-AG`s, die für mich jede Menge an neuen Erfahrungen gebracht haben. Die andere große Säule war die Öffentlichkeitsarbeit für den Gesamtverein, die mittlerweile crossmedial aufgestellt ist. Nicht nur per Homepage, Facebook und Stadionzeitschrift, sondern auch per Instagram und anderen neuen Informationsquellen werden FSV-News publiziert.Neben der Möglichkeit, mich mit dem Absolvieren der DFB Trainer B-Lizenz im Trainerbereich weiterentwickeln zu können hat das FSJ vor allem für meine berufliche Zukunft die Weichen gestellt. Durch die zahlreichen Aktivitäten im Bereich Öffentlichkeitsarbeit bin ich auf dieses Berufsfeld aufmerksam geworden und studiere seit Mitte April Publizistik an der Uni Mainz.

Das FSJ an sich ist eine gute Gelegenheit, einfach mal ein Jahr Pause von allem Lernstress zu haben und was viel wichtiger ist, sich selbst zu finden und seine Stärken und Interessen herauszufinden, wozu in der Schulzeit wenig Zeit bleibt. Das Jahr beim FSV bietet zusätzlich eine große Vielfalt an Aufgaben, um sich in einigen Themenbereichen zu probieren und sich dabei persönlich wie sportfachlich weiterzuentwickeln.

Dominik TheisFSV 1946 Saulheim