Drei Wochen voller neuer Eindrücke und spannenden Begegnungen: Für unsere Gruppe aus Rheinland-Pfalz wurde der Deutsch-Japanische Simultanaustausch 2026 zu einer Reise, die ihnen garantiert noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Ein Erfahrungsbericht von Emma Jung und Fabian Scherer
Gemeinsam mit japanischen Schüler*innen entdeckten wir die Region Shikoku, lernten viel über die japanische Kultur kennen und sammelten Erinnerungen, die uns noch lange begleiten werden.
Ein Tag voller Entdeckungen
Unsere Zeit in Japan war geprägt von vielen außergewöhnlichen Erlebnissen. An einem der Tage starteten wir mit einer Bootsfahrt und machten dabei eine überraschende Begegnung: Während wir auf dem Wasser unterwegs waren, entdeckten wir tatsächlich eine Meeresschildkröte. Mit dieser tierischen Überraschung hatte niemand gerechnet.
Doch damit war der Tag noch lange nicht vorbei. Wir besuchten einen Aussichtspunkt mit Leuchtturm und einen Tempel, dessen besondere Statue extra für unsere Gruppe geöffnet wurde. Auch sportlich wurde es abwechslungsreich: Wir erhielten Einblicke in Karate und durften verschiedene Übungen selbst ausprobieren. Auch der Umgang mit Schwertern gehörte zum Programm und bot uns die Gelegenheit, eine für uns ungewohnte Sportart kennenzulernen.
So wurde der Tag zu einer perfekten Mischung aus Natur, Kultur und Sport. Wir konnten viel ausprobieren, Neues entdecken und gleichzeitig einen Einblick in die japanische Lebensweise gewinnen.
Kartenspiele und gute Laune am Abend
Nicht nur die Ausflüge machten den Austausch zu etwas Besonderem. Auch unser Alltag in der Jugendherberge wurde schnell zu einem wichtigen Teil der gemeinsamen Zeit.
Am Abend ließen wir die Erlebnisse des Tages gemeinsam Revue passieren, spielten Karten, unterhielten uns und lachten viel miteinander. Gerade in diesen Momenten entstanden viele witzige Situationen und schöne Erinnerungen.
Mit dem Fahrrad über die Imabari Bridge
Auch unsere Fahrradtour hat sich in unser Gedächtnis gegraben. Nachdem wir uns Fahrräder ausgeliehen hatten, machten wir uns gemeinsam auf den Weg über die Imabari Bridge.
Die Strecke war zwar nicht besonders lang, aber das tat dem schönen gemeinsamen Erlebnis keinen Abbruch. Anschließend ging es zu einem Aussichtspunkt, von dem aus wir die beeindruckende Brücke von oben betrachten konnten. Natürlich entstanden dabei zahlreiche Fotos, die uns noch lange an diesen Tag erinnern werden.
Danach wartete bereits das nächste Abenteuer auf uns: eine weitere Bootsfahrt. Besonders faszinierend war hier, die Strömungen des Wassers zu beobachten und zu sehen, wie sich das Wasser bewegte. Zwischen den Programmpunkten blieb natürlich auch Zeit für eine Mittagspause inklusive kulinarischer Versorgung, bevor es mit dem nächsten Programmpunkt weiterging.
Zum Abschluss besuchten wir das Imabari Castle und den angrenzenden Tempel. Die Hitze machte uns an diesem Tag ordentlich zu schaffen, aber trotzdem waren wir uns einig: Der Besuch hatte sich mehr als gelohnt! Wir haben die Sehenswürdigkeiten besucht und konnten dabei mehr über die Geschichte und Kultur Japans erfahren.
Sport verbindet über Grenzen hinweg
Ein besonderer Bestandteil des Austauschs war die Auseinandersetzung mit dem gemeinsamen Jahresthema. Die japanischen Teilnehmer*innen präsentierten ihre Ideen dazu, wie Kinder stärker für Sport begeistert werden können. Dabei bekamen wir einen spannenden Einblick in die japanische Perspektive und erfuhren, wie dort mit dieser Frage umgegangen wird.
Unser eigenes Thema lautete „Sport in der Zukunft“. Dabei beschäftigten wir uns mit den Chancen und Risiken, die die weitere Entwicklung des Sports mit sich bringen kann. Auch die gesundheitlichen Auswirkungen von Sport auf unseren Körper spielten eine wichtige Rolle.
Im Anschluss an die Präsentationen diskutierten wir gemeinsam über beide Themen. Welche Möglichkeiten gibt es, Kinder auch in Zukunft für Bewegung und Sport zu begeistern? Und welche Rolle kann die Digitalisierung dabei spielen?
Gemeinsam entwickelten und sammelten wir Ideen und hielten unsere Ergebnisse fest. Dabei wurde deutlich: Obwohl wir aus unterschiedlichen Ländern kommen und teilweise ganz unterschiedliche Perspektiven mitbringen, beschäftigen uns viele der gleichen Fragen.
Drei Wochen, die bleiben
Am Ende bleibt vor allem eines: die Erinnerung an eine großartige gemeinsame Zeit. Wir haben neue Orte entdeckt, viel gelacht, spannende Erfahrungen gesammelt und vor allem neue Freundschaften mit den japanischen Schüler*innen geschlossen.
Natürlich lief nicht immer alles reibungslos. Die unterschiedlichen Sprachen führten auch einmal zu kleinen Kommunikationsfehlern. Doch auch diese Momente sind wichtig und wertvoll und hielten uns nicht davon ab, gemeinsam Spaß zu haben und eine großartige Zeit miteinander zu verbringen. Viele der Erlebnisse aus Japan werden uns sicherlich noch lange begleiten.


















KI-generiert