Ihr habt eine Idee, wollt in eurem Verein, eurer Schule oder eurer Umgebung etwas bewegen und selbst aktiv werden? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt: Beim Jugend-Engagement-Wettbewerb Rheinland-Pfalz „Sich einmischen – was bewegen“ können junge Menschen ihre Projekte einreichen und dafür 500 Euro Unterstützung erhalten. Bewerbungsschluss ist der 23. Oktober 2026.
Junge Menschen gestalten unsere Gesellschaft aktiv mit, z.B. im Sport. Sie organisieren Veranstaltungen, setzen sich für mehr Vielfalt und Teilhabe ein, entwickeln neue Angebote oder machen sich für Nachhaltigkeit und ein gutes Miteinander stark. Genau dieses Engagement steht beim Jugend-Engagement-Wettbewerb Rheinland-Pfalz im Mittelpunkt.
500 Euro für eure Projektidee
Mit dem Wettbewerb „Sich einmischen – was bewegen“ unterstützt die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz junge Menschen dabei, eigene Ideen umzusetzen. Die ausgezeichneten Projekte werden jeweils mit 500 Euro gefördert. Der Wettbewerb richtet sich sowohl an junge Menschen, die bereits engagiert sind, als auch an diejenigen, die eine neue Idee verwirklichen möchten.
Dabei sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Mögliche Themen reichen z.B. von Vielfalt, Toleranz und Respekt über Demokratie, Partizipation und gesellschaftliche Teilhabe bis hin zu Umwelt und Nachhaltigkeit, sozialer Gerechtigkeit, Gesundheit, Mobilität, Medien und Technik oder Geschlechtergerechtigkeit. Auch Projekte rund um Sport, Freizeit, Schule, Bildung oder den Generationendialog können eingereicht werden.
Gerade für junge Engagierte im Sport kann der Wettbewerb deshalb interessant sein: Ob neue Vereinsangebote, Projekte für mehr Teilhabe und Vielfalt, Aktionen für Nachhaltigkeit oder Ideen, die das Miteinander im Verein stärken: Entscheidend ist, dass ihr selbst die Initiative übernehmt und euer Projekt aktiv gestaltet.
Wer kann mitmachen?
Mitmachen können Jugendliche und junge Erwachsene aus Rheinland-Pfalz bis einschließlich 27 Jahre. Bewerben können sich beispielsweise:
- Jugendliche Teams
- Jugendinitiativen
- Schulklassen
- Schüler*innenvertretungen
- Schul-AGs
- Jugendgruppen
- Jugendvereine
- Jugendverbände
- Gewerkschaften
- Kirchengemeinden
Wenn also junge Menschen in eurem Verein eine eigene Projektidee entwickeln und umsetzen möchten, schaut gerne in die Ausschreibung.
Passt eure Idee zum Wettbewerb?
Ob ein Projekt die Voraussetzungen erfüllt, lässt sich laut Ausschreibung mit fünf einfachen Fragen überprüfen:
- Wird das Projekt von Jugendlichen selbst geleitet und durchgeführt?
- Beschäftigt ihr euch mit gesellschaftlichen Themen und Anliegen?
- Findet euer Projekt in Rheinland-Pfalz statt?
- Könnt ihr das Projekt innerhalb eines Jahres umsetzen?
- Führt ihr das Projekt gemeinsam mit anderen durch?
Wenn ihr alle fünf Fragen mit Ja beantworten könnt, steht einer Bewerbung grundsätzlich nichts im Weg.
Auch Projekte, die bereits in einem früheren Wettbewerbsjahr teilgenommen haben, können erneut eingereicht werden. Voraussetzung ist, dass eine Weiterentwicklung und die Nachhaltigkeit des Projekts erkennbar sind.
So funktioniert die Bewerbung
Die Bewerbung ist bis zum 23. Oktober 2026 online möglich. In der Bewerbung sollt ihr unter anderem beschreiben, wer ihr seid, was ihr vorhabt, wie euer Zeitplan aussieht, wie das Preisgeld eurem Projekt zugutekommt und mit wem ihr das Projekt umsetzen möchtet.
Im Dezember 2026 entscheidet eine Jury über die geförderten Projekte. Besonderheit: Die Jury besteht zur Hälfte aus jungen Erwachsenen. Die ausgezeichneten Projekte werden anschließend bei einer Preisverleihung im Januar 2027 in der Staatskanzlei gewürdigt.
Anschließend geht es an die Umsetzung: Die Projekte sollen bis Ende 2027 realisiert und dokumentiert werden, beispielsweise mit Fotos, einem Blog oder einem Film.
Also: Her mit euren Ideen!
👉 Bewerbungsschluss: 23. Oktober 2026
👉 Jetzt informieren und bewerben: wir-tun-was.rlp.de – Jugend-Engagement-Wettbewerb
Der Jugend-Engagement-Wettbewerb ist eine Initiative der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz und aus dem Beteiligungsprojekt „jugendforum RLP“, einer Gemeinschaftsinitiative der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz und der Bertelsmann Stiftung, hervorgegangen.


